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Aktuelles und Neues zum Thema Energieberatung:

5% zusätzliche Förderung!

Lassen Sie sich vorab einen individuellen Sanierungsfahrplan iSFP für Ihr Haus erstellen und Sie erhalten in den nächsten 15 Jahre zusätzlich 5% Förderung für alle energetischen Verbesserungsmaßnahmen.

Dann lohnt sich die energetische Sanierung richtig:

Bis zu 50% Zuschuss bei der Heizungserneuerung

Bis zu 50% Förderzuschuss bei Sanierung zum KfW-Haus

25% Zuschuss bei Fenster- und Haustürerneuerung

25% Zuschuss für Wärmedämmung von Dach, Wand oder Boden

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Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)

Mit der BEG EM werden Einzelmaßnahmen in Bestandsgebäuden wie nachfolgend dargestellt gefördert:

Einzelmaßnahmen zur Sanierung
von Wohngebäuden (WG) und Nichtwohngebäuden (NWG)
Fördersatz Fördersatz mit Austausch Ölheizung
Gebäudehülle1) Dämmung von Außenwänden, Dach, Geschossdecken und Bodenflächen; Austausch von Fenstern und Außentüren; sommerlicher Wärmeschutz 20 %
Anlagentechnik1) Einbau/Austausch/Optimierung von Lüftungsanlagen; WG: Einbau „Efficiency Smart Home“;
NWG: Einbau Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Raumkühlung und Beleuchtungssysteme
20 %
Heizungsanlagen1) Gas-Brennwertheizungen „Renewable Ready“ 20 % 20 %
Gas-Hybridanlagen
Solarthermieanlagen
30 %
30 %
40 %
30 %
Wärmepumpen
Biomasseanlagen2)
Innovative Heizanlagen auf EE-Basis
EE-Hybridheizungen2)
35 %
35 %
35 %
35 %
45 %
45 %
45 %
45 %
Errichtung/Umbau Gebäudenetz
(55 %/75 % EE)
30 %/35 %
Anschluss an Gebäude-/Wärmenetz 30 %/35 % 40 %/45 %
Heizungsoptimierung1) 20 %

1) iSFP-Bonus: Bei Umsetzung einer Sanierungsmaßnahme als Teil eines in der „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“ (EBW) geförderten individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) erhöht sich der Fördersatz zusätzlich um 5 Prozentpunkte. Die Maßnahme muss hierfür jedoch innerhalb eines Zeitraums von maximal 15 Jahren nach Erstellung des iSFP umgesetzt werden.

2) Innovationsbonus: Bei Einhaltung eines Emissionsgrenzwertes für Feinstaub von max. 2,5 mg/m3 ist ein zusätzlicher Förderbonus von 5 Prozent möglich.

Heizungstausch: Wird eine alte Ölheizung durch eine neue, energieeffiziente und klimafreundliche Heizung ersetzt, erhöht sich der Fördersatz um 10 Prozentpunkte. Dazu zählen Heizungen, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden – zum Beispiel eine Wärmepumpe oder eine Biomasse-Heizung – sowie Gas-Hybridheizungen mit einem Erneuerbaren-Anteil von mindestens 25 Prozent, beispielsweise über die Einbindung von Solarthermie.

Die Höchstgrenze förderfähiger Kosten beträgt bei Wohngebäuden max. 60.000 Euro pro Wohneinheit und bei Nichtwohngebäuden max. 1.000 Euro pro m2 Nettogrundfläche, insgesamt max. 15 Millionen Euro.

Das Mindestinvestitionssumme beträgt 2.000 Euro, bzw. 300 Euro bei der Heizungsoptimierung.

Bundesförderung für effiziente Gebäude –
Nichtwohngebäude (BEG NWG) und Wohngebäude (BEG WG)

Die systemischen Maßnahmen, mit denen bei der Sanierung oder beim Neubau von Gebäuden eine Effizienzgebäude-Stufe erreicht wird, werden in der BEG WG und BEG NWG gefördert. Die BEG gilt für alle Wohngebäude (WG), zum Beispiel für Eigentumswohnungen, Ein- und Mehrfamilienhäuser oder Wohnheime, und für alle Nichtwohngebäude (NWG), zum Beispiel für Gewerbegebäude, kommunale Gebäude oder Krankenhäuser.

Ein Effizienzgebäude zeichnet sich durch eine energetisch optimierte Bauweise und Anlagentechnik aus und erreicht die in den technischen Mindestanforderungen definierten Vorgaben an die Gesamtenergieeffizienz (Bezugsgröße: Primärenergiebedarf) und an die Energieeffizienz der Gebäudehülle (Bezugsgröße: Transmissionswärmeverlust) für eine Effizienzgebäude-Stufe. Dabei gilt: Je kleiner die Zahl, desto energieeffizienter ist ein Gebäude.

Fördersätze

Effizienzgebäude-Stufen in der Sanierung

Effizienzgebäude 40 55 70 85 (nur WG) 100 Denkmal
Fördersatz 45% 40% 35% 30% 27,5% 25%
EE-Klasse: + 5 % 50 % 45 % 40 % 35 % 32,5 % 30 %
NH-Klasse (nur NWG): +5 50 % 45 % 40 % 32,5 % 30 %

Die EE(Erneuerbare Energien)-Klasse wird erreicht, wenn mindestens 55 Prozent der Wärme- und Kälteversorgung des Gebäudes aus erneuerbaren Energien stammt. Ein Effizienzgebäude erreicht die NH(Nachhaltigkeits)-Klasse, wenn diesem von einer akkreditierten Zertifizierungsstelle ein „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude“ auf der Grundlage einer Zertifizierung des Gebäudes entsprechend der Gewährleistungsmarkensatzungen und der Siegeldokumente zuerkannt wurde. Alle Informationen zum „Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude“ werden auf dem Informationsportal Nachhaltiges Bauen veröffentlicht: www.nachhaltigesbauen.de/austausch/beg.

Eine Kombination von EE-Klasse und NH-Klasse ist nicht möglich.

Die Höhe der förderfähigen Kosten bei der Sanierung von Wohngebäuden betragen bis zu 120.000 Euro je Wohneinheit, für alle Effizienzgebäude mit EE- oder NH-Klasse betragen sie bis zu 150.000 Euro je Wohneinheit.

Bei Nichtwohngebäuden liegen die förderfähigen Kosten bei 2.000 Euro/m² Nettogrundfläche, maximal jedoch bei insgesamt 30 Millionen Euro.

Zuständig für die Durchführung der BEG sind die KfW und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA):
www.kfw.de/beg
www.bafa.de/beg

Eine Übersicht der wichtigsten Fragen und Antworten rund um die BEG finden Sie auch in unserem FAQ Bereich. Die BEG-Richtlinien sind hier veröffentlicht.

Informationen über die neue Bundesförderung für effiziente Gebäude ab 1.1.2021:

BEG Sanierung Wohngebäude

BEG-Merkblatt Allgemeine Antragstellung

BEG-Infoblatt Förderfähige Kosten

Wohngebäude – Kredit (261, 262)

Wohngebäude – Zuschuss (461)

Bafa BEG Einzelmaßnahmen

Baubegleitung

Für die Fach­planung und Bau­begleitung eines Effizienz­hauses oder einzelne energetische Maßnahmen bei bestehenden Gebäuden benötigen Sie einen Experten für Energieeffizienz, wie ich es bin. Wenn Sie Ihre Heizungs­anlage erneuern oder optimieren wollen, kann sowohl ein Experte für Energie­effizienz als auch ein Fach­unternehmen die benötigten Bestätigungen ausstellen.

Die Fachplanung und Bau­be­gleitung für einzelne energetische Maßnahmen bei bestehenden Gebäuden und für ein Effizienzhaus wird mit 50% der förderfähigen Kosten bezuschusst.

Nur noch einen Antrag stellen

Sie stellen Ihren Antrag für die Bau­be­gleitung direkt mit Ihrem Kredit- bzw. Zuschussantrag.

  • Wenn Sie sich für einen Kredit entscheiden, erhöht sich Ihr Kreditbetrag  um die Kosten der Bau­be­gleitung. Von diesen Kosten erhalten Sie 50 % als Tilgungszuschuss.
  • Wenn Sie sich für einen direkt ausgezahlten Zuschuss entscheiden, erhöht sich Ihr Zuschuss um 50 % der Kosten für die Baubegleitung.

Energieberater-Sinntal.de Energieeffizienz-Experte