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Steuerliche Förderung von Gebäudesanierungen kann jetzt zügig(er) umgesetzt werden

Das Bundeskabinett hat am 16. Oktober die steuerliche Förderung energetischer Gebäudesanierungen ab 2020 beschlossen. Damit wird aus Sicht des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) ein wichtiger Baustein des kürzlich beschlossenen Klimaschutzprogramms 2030 angestoßen:

  • Die steuerliche Förderung ergänzt die bestehenden Kredit- und Zuschussprogramme
  • Gebäudeeigentümer können jetzt aus einem umfangreichen Förderangebot wählen
  • Beim geförderten Gebäude muss es sich um selbstgenutztes Wohneigentum handeln
  • Die Sanierungskosten können (bei Beginn des Programms 2020) schon in der Steuererklärung Jahr 2021 angesetzt werden
  • Förderhöhe und Laufzeit:
  • 20 % progressionsunabhängiger Steuerabzug von den Aufwendungen je Einzelmaßnahme, sodass aller Einkommensklassen profitieren können;
  • Förderung für mehrere Einzelmaßnahmen an einem begünstigten Objekt möglich, so dass mehrere Maßnahmen gleichzeitig oder hintereinander durchgeführt werden können;
  • dabei gelten bis zu 40.000 Euro pro Objekt bei
  • zehn Jahren Laufzeit (1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2029)
  • Die Maßnahmen müssen von Fachunternehmen ausgeführt werden (Betriebe der Handwerksrolle, Anlage A , Meister oder Bauingenieur als Inhaber). Nur sie können mit Blick auf eine effektive Sanierung ein fachgerechtes Arbeiten sicherstellen.
  • Die Abrechnung erfolgt ausschließlich per Rechnung und Überweisung, und dies mit Ausweis der förderfähigen Maßnahmen, Arbeitsleistung und Adresse des Objekts, um Schwarzarbeit zu vermeiden.

Zukünftig sollen Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz (Wärmedämmung von Wänden, Dachflächen, Geschossdecken), zum Heizen mit erneuerbaren Energien (bspw. durch Optimierung, Austausch/Erneuerung der Heizungsanlagen, wenn diese älter als zwei Jahre sind), der Einbau neuer Fenster/Außentüren, Erneuerung/Einbau von Lüftungsanlagen oder auch digitale Systemen zur energetischen Betriebs- und Verbrauchsoptimierung gefördert werden.

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) sieht gerade in der langen Laufzeit der Förderung für Betriebe eine sehr gute Möglichkeit, sich auf die kommende Nachfrage einzustellen und entsprechende Kapazitäten aufzubauen.

Bund und Länder müssen sich noch bis Ende 2019 abstimmen, damit die steuerliche Förderung Anfang 2020 beginnen kann. Dabei wird die Bundesregierung auch darauf achten, dass alle beihilferechtlichen EU-Vorgaben eingehalten werden.

Quelle:
Verband Farbe Gestaltung Bautenschutz Hessen
Kettenhofweg 14-16
60325 Frankfurt am Main

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